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Aikido Berlin Videos

Erwachsene

Infos Erwachsene

Aikido, das Training für Körper und Geist

 

Aikido fordert und fördert den ganzen Menschen, sowohl körperlich als auch geistig. Es geht nicht nur um körperliche Fitness, obwohl regelmäßiges Training die Muskulatur kräftigt und den Körper beweglich hält. Aikido trainiert ebenso soziales Verhalten. Es lehrt gegenseitige Rücksichtnahme und die Fähigkeit, sich in einer Gruppe zu behaupten, ohne seine eigenen Interessen rücksichtslos durchzusetzen. Aikido macht wach für die eigenen Fehler und Schwächen. Es zeigt aber auch die Fehler und Schwächen der anderen und eröffnet gemeinsame Wege zu ihrer Überwindung. Wer regelmäßig Aikido übt, wird die Erfahrung machen, dass er/sie die im Training erworbenen Fähigkeiten im Alltag einsetzen kann. Körperliche und geistige Fitness hilft uns, mit Stress besser umgehen zu können und Probleme gelassener zu nehmen. 

Wo liegt der Schwerpunkt des Trainings?

 

Die Betonung kann auf den körperlichen oder auf den meditativen Übungen liegen. 

Grundsätzlich umfasst das Training aber immer beide Seiten: Angriff und Verteidigung, Wurf- und Haltetechniken werden aus der Körpermitte heraus geführt, Kraft und Dynamik gewinnen sie durch die richtig eingesetzte Atmung. In unserer Aikidoschule wird im Unterricht eher das Körpertraining, das "Sportliche" betont, allerdings ohne die meditativen Aspekte außer Acht zu lassen. 

Aikido für alle 

 

Im Aikido finden traditionell keine Wettkämpfe statt. Es geht nicht um Auslese, sondern um die Förderung jedes/jeder Einzelnen mit seinen/ihren ganz speziellen Leistungsmöglichkeiten. Geschlecht, Alter, sozialer Status und wirtschaftliche Aspekte sollten im Training keine Rolle spielen. AnfängerInnen und Fortgeschrittene trainieren gemeinsam und lernen voneinander. Leistung wird aber nicht vernachlässigt. Auf den einzelnen Niveaustufen finden Prüfungen statt. Sie dokumentieren den Leistungswillen und die Leistungsbereitschaft der Übenden und sind Teil eines gemeinsam erlebten Entwicklungsfortschritts.

Kinder

Infos Kindertraining

Das Kindertraining findet in zwei altersgemischten Gruppen statt, 

der Gruppe der 8- bis 12-Jährigen und der Kinder und Jugendlichen ab 12 Jahren. 

Kinder müssen oft spielerisch an die nicht immer einfachen Bewegungsabläufe im Aikido herangeführt werden. Ihrem starken Bewegungsdrang ist Rechnung zu tragen. 

Sie lernen, in einer Gruppe miteinander zu trainieren, Konkurrenzdenken zu überwinden, auf Schwächere Rücksicht zu nehmen und AnfängerInnen in ihren Bemühungen zu unterstützen. 

Das Erfassen der Bewegungsabläufe und deren Wiedergabe fördern Konzentration und zielgerichtetes Handeln. Die Stärkung der Muskulatur und die Übungen, die zur Steigerung der Bewegungskoordination beitragen, wirken sich auch positiv auf die körperliche Entwicklung aus. 

Training für Kinder

ab 8 Jahren

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Das Training beginnt mit der Aufwärmung. Sie soll den Körper auf das Training vorbereiten und ihn vor Verletzungen schützen. 

Die Übungen erhalten und fördern Kraft und Beweglichkeit und schulen die Körperkoordination, die Rücksichtnahme auf andere und damit die Förderung der Teamfähigkeit und des sozialen Umgangs.

Nach der Aufwärmung beginnt das eigentliche Training. Es werden Aikido-Basistechniken vermittelt und anschließend häufig in kurzen Vorführungen dargestellt.

Aikido Berlin

Training für Jugendliche

ab 12 Jahren

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Der Unterricht beginnt mit der Aufwärmung, die den Körper auf das anschließende Training vorbereiten und Verletzungen vorbeugen soll.

Danach werden Aikido-Techniken geübt, die Krafteinsatz erfordern und gesteigerte Anforderungen an die Körperkoordination stellen. Diese Techniken gehen über die Basisübungen hinaus, weil ihre Bewegungsabläufe deutlich komplexer sind.  

Abschließend können die neuerlernten Techniken an Beispielen vorgeführt werden.

Ueshiba
Die Entstehung und die Grundlagen des Aikidos

Die japanischen Krieger, die Samurai, waren hervorragende Schwertkämpfer. Sie beherrschten auch das Kämpfen ohne Waffen. 

In dieser Tradition wurde auch der Begründer des Aikido, der Japaner Morihei Ueshiba erzogen. Er wurde im Jahre 1883 in der Nähe von Osaka geboren und übte sich in seiner Jugend in allen Kampfkünsten, besonders aber im Schwertkampf, in Judo und Ju Jitsu.

Die Zerstörung des Gegners war das Ziel kämpferischer Auseinandersetzungen. Morihei Ueshiba dagegen suchte nach einem neuen Weg, Ihm ging es darum, seine Gegner von der Sinnlosigkeit des Kampfes zu überzeugen, und sie dazu zu bringen, aufzugeben. Daraus ergab sich für ihn die Notwendigkeit, einen neuen Weg zu beschreiten und eine andere Form der Kampfkunst zu entwickeln. Das Aikido war geboren. Er praktizierte und unterrichtete es bis zu seinem Tod im Jahre 1969. 

Aikido ist kein Wettkampfsport. Das japanische Wort bedeutet: 

Der Weg (do)   der Harmonie (ai)   mit der geistigen Kraft (ki). 

Der Aikidoka also, derjenige, der Aikido übt, versucht, seine geistigen Kräfte harmonisch mit seinen körperlichen Kräften zu vereinen. Die Aikidobewegungen sind kreisförmige Bewegungen, kombiniert mit verschiedenen Hebel- und Haltegriffen. So gelingt es am ehesten, die gegnerische Angriffsenergie aufzunehmen und mit der eigenen zu verbinden. Aikido ist nicht in erster Linie ein Selbstverteidigungssport, den man in kurzer Zeit erlernen kann. Der Aikidoka entwickelt zuallererst sich selbst weiter. Er lernt seinen Körper besser kennen, seine Bewegungen zu koordinieren, seine Körperhaltung zu verändern und ein Gefühl für die richtige Distanz zu bekommen. Er lernt, seine Übungspartner in ihrer Eigenart zu akzeptieren. Das bedeutet auch, daß Ältere mit Jüngeren trainieren, Fortgeschrittene mit Anfängern.

Morihei Ueshiba
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